Die Weihnachtszeit ist für mich eine besondere Mischung aus Nähe, Wärme, Erinnerungen und Feiern.
Und gleichzeitig berichten mir viele Frauen:
"Ich fühle mich aufgeschwemmt."
"Müde."
"Irgendwie nicht ganz bei mir."
"Ich muss so viel tun, meine Liste ist noch so lang."
Wenn es dir in den letzten Wochen ähnlich ging:
Du bildest dir das nicht ein.
Und du machst nichts falsch.
Gerade rund um die Feiertage reagiert der Körper sensibel – oft mit leisen Entzündungsreaktionen. Die gute Nachricht: Du kannst ihn sanft unterstützen, ohne auf Genuss zu verzichten.
- Viel Gluten auf einmal
Brot, Kekse, Kuchen – im Dezember ist Gluten überall. Bei empfindlichen Frauen kann das Verdauung und Energie belasten.
💛 Sanfter Ausgleich: Kombiniere deine Lieblingsspeisen mit Eiweiß und viel Grünem. Das beruhigt den Körper sofort. - Alkohol ohne Grundlage
Ein Glas auf nüchternen Magen wirkt wie ein Stressor für Blutzucker, Darm und Schlaf.
💛 Sanfter Ausgleich: Vorher eine Kleinigkeit essen, langsam trinken, Wasser dazwischen oder auf Punsch oder ungesüßten Tee umschwenken. - Zuckerhoch & -tief
Süßes gehört dazu – doch zu viel auf leeren Magen bringt Unruhe ins System.
💛 Sanfter Ausgleich: Nachtisch nach dem Essen genießen, gern mit etwas Fett oder Eiweiß kombiniert. - Viele Milchprodukte
Käse, Sahne, Desserts – für manche Körper zu viel des Guten.
💛 Sanfter Ausgleich: Ziegen- oder Schafskäse wählen, am nächsten Tag viel Gemüse & Suppe. - Essen aus Emotionen
Feiertage berühren. Freude, Stress, Wehmut – Essen wird schnell zum Trost.
💛 Sanfter Ausgleich: Kurz innehalten und fragen: Was brauche ich gerade wirklich?
Eine liebe Erinnerung:
Eine Mahlzeit definiert dich nicht. Ein Tag macht nichts kaputt.
Dein Körper ist klug und reagiert auf Freundlichkeit.
Genieße die Feiertage.
Mit Achtsamkeit statt Druck.
Dein Körper dankt es dir. 💛
💡 Häufige Fragen rund um die Feiertage
Warum reagiere ich in der Weihnachtszeit empfindlicher als sonst?
In der Advents- und Weihnachtszeit kommen viele Dinge gleichzeitig zusammen: ungewohnte Lebensmittel, weniger Schlaf, mehr Termine, Emotionen und oft weniger Bewegung. All das kann das Nervensystem und den Stoffwechsel belasten. Dein Körper reagiert nicht „schwierig“, sondern aufmerksam – er zeigt dir, dass er gerade etwas mehr Unterstützung braucht.
Muss ich in den Feiertagen besonders streng sein, um mich gut zu fühlen?
Nein. Strenge erzeugt meist zusätzlichen Stress – und der wirkt oft belastender als das Essen selbst. Viel hilfreicher sind kleine Ausgleichsmomente: ausreichend trinken, bewusst essen, Pausen einlegen, gut schlafen. Dein Körper reguliert sich besser, wenn er sich sicher und versorgt fühlt.
Was kann ich tun, wenn ich mich nach den Feiertagen müde oder aufgebläht fühle?
Bleib ruhig und liebevoll mit dir. Leichte, nährende Mahlzeiten, viel Wasser, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf helfen dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Du musst nichts „wiedergutmachen“ – dein Körper weiß, wie er sich selbst reguliert, wenn du ihn unterstützt.
Hier ein herrliches Rezept, für Ingwer-Kugeln, die bei uns immer so schnell weg sind.
(Nicht nur an Weihnachten)
130g Datteln (entsteint)
75 g Cashewmus
60 g gemahlene Mandeln
1 Tl Ceylon Zimt
1 Tl Ingwer (frisch ggf. etwas weniger)
Etwas Muskatnuss
2 EL Leinsamen
Prise Salz
Etwas Vanille
Alles in einen Mixer und mixen.
Zu 12 kleinen Kugeln formen und im Kühlschrank aufbewahren. Je länger sie durchgezogen sind, um so besser (Empfehlung 1-2 Tage)
Diese Ingwer-Kugeln lassen die richtigen Festtagserinnerungen hochkommen – ohne dass du dir um Blutzucker oder Entzündungen Sorgen zu machen brauchst.
Manchmal braucht es keinen großen Plan.
Manchmal reicht ein kleiner Anfang.
Ich habe nicht mein Leben umgekrempelt.
Ich habe mit etwas Einfachem begonnen – einem Spaziergang, selbst bei Kälte.
Etwas, das die frühere Version von mir nur ab und zu getan hat.
Was ich gelernt habe:
Ich musste keine andere Frau werden.
Ich brauchte nur kleine Gewohnheiten, die ich wirklich wiederholen konnte.
Denn kleine Dinge wirken – still, aber nachhaltig.
Ein bisschen mehr Schlaf.
Ein paar Schritte mehr.
Ein Glas Wasser mehr.
Eine bewusste Entscheidung am Tag.
Im Moment wirkt das unscheinbar.
Doch über Monate verändert es alles – innen wie außen.
Diese Woche definiert dich nicht.
Auch diese Zeit nicht.
Was zählt, sind die kleinen Schritte, die du bereit bist, immer wieder zu gehen.
Du bist näher an einer neuen Version von dir, als du denkst.
Und sie entsteht nicht durch Perfektion –
sondern durch liebevolle Wiederholung.
Nun wünsche ich dir von Herzen wundervolle, entspannte Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Herzlichst,

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